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Wenn Sie selbst Züchten wollen - Yorkshire Terriers and Silky Terriers - Dogs

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Wenn Sie selbst züchten wollen

Diese Erläuterung ist für den Hundefreund bestimmt, der selbst noch nicht gezüchtet und somit noch keine Geburt beim Hund mit erlebt hat.
 
Das Züchten einer Rasse sollte mit Bedacht und Verantwortung erfolgen. Wer erstklassige Tiere züchten will, sollte sich bei der Geschäftsstelle des Klub für Terrier e.V. oder auf Rassehunde Ausstellungen gut informieren. Auf Zucht Ausstellungen werden nur Spitzen Tiere ihrer Schönheit wegen prämiiert und platziert. Dies sind die äußeren Merkmale, die zur richtigen Zuchtauswahl wichtig erscheinen. Das zur Zucht auserkorene "Paar" sollte auch in der Linien Führung, Farbe und Größe und im Wesen zueinander passen. Ebenso sollte die Vererbung in den Ahnenreihen nicht außer acht gelassen werden. Zahn-Fehler, Zurückbleiben eines oder beider Hoden in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal sind sehr wichtige Erbfaktoren, die berücksichtigt werden müssen. Die richtige Zuchtauswahl sollte homozygot und nicht gegensätzlich sein. Im gegensätzlichen Fall passen die Gene meist nicht zueinander. Jedes Gen wird von einem weiblichen und einem männlichen Teil den Allelen gebildet.
 
Man strebt heute nach der Linienzucht, mit der ein optimales Ergebnis erreicht wird. Bei Inzucht ist aller Groeste Vorsicht geboten ! Inzucht ist die Paarung von Wurfgeschwistern oder Elterntieren mit ihren Nachkommen. Sie sollte nur mit erstklassigen, fehlerfreien Tieren vorgenommen werden.
( Es ist für Unerfahrenen 'Züchter' nicht zu empfehlen. In meisten falle nicht erlaubt!) Sorgen Sie also für ein gutes Zuchtpaar. Der erfolgreiche, erfahrene Züchter steht Ihnen gern mit Ratschlägen zur Seite. Es empfiehlt sich auch, die Nachzucht des Deckrüden anzusehen. Die Erbanlagen der Hündin überwiegen in den meisten Fällen; der Anteil beträgt etwa 40 bis 60 Prozent. Wie hoch der Rüden- bzw. Hündin-nen anteil eines Wurfes ist, lässt sich sehr schwer vorhersagen. Allein das Zusammentreffen der männlichen und weiblichen Chromosomen bestimmt das Geschlecht der Nachkommen.
Die sorgfältige Beachtung der Zuchtbestimmungen liegt eigenen Interesse jedes Züchters. Das gleiche gilt für dem Ausland importierte Terrier,
die hier bei uns zur verwendet werden sollen. Zur Zucht dürfen nur solche Terrier herangezogen werden, die im Zuchtbuch des Klub für Terrier (KfT)

Oder Der Yorkshire Terrier Club - ->     
eingetragen sind und auf einervom KfT -VDH -FCI - anerkannten Zuchtschau - unter einem vom KfT anerkannten Zuchtrichter ausgestellt worden sind und mindestens die Wertnote "Gut"
erhalten haben ( Gesetze und  Bestimmungen können sich Zeitlich ändern.!)

                                                                                           Hitze
 
Bei der gesunden Hündin setzt die erste Hitze zwischen dem neunten und zwölften Monat ein. Schon ab der ersten Hitze ist die Hündin geschlechtsreif und voll Deckfähigkeit. Sie hat jedoch noch nicht die körperliche Reife, die zur Aufzucht der Welpen von größter Wichtigkeit ist.
 
Es ist zweckmäßig, die einzelnen Läufigkeiten schriftlich festzuhalten, auch wenn Sie nicht züchten wollen.
Die Paarungszeit stellt sich in der Regel alle sechs Monate ein. Eine Woche vor dem gewünschten Deck-tag muss die Hündin entwurmt werden (ALL WORMER aus der Apotheke oder Tier Arzt). Ein korrekter Züchter hat seine Hündin auch jährlich mit der sogenannten "Dreifach-" oder "Vierfach-"-Impfung schützen lassen. Nur die geimpfte Hündin gibt den Impfschutz in gewissen Maße an die heranwachsenden Nachkommen ab.
 
Der Deckakt
 
In der Regel wird die gesunde Hündin zwischen dem Neunten und 14. Tag der Läufigkeit zum Deckrüden geführt.
 
Da nach Ihren Aufzeichnungen die Läufigkeit der Hündin erwartet wird, sollten Sie sie beobachten. Einige Tage, bevor die Läufigkeit eintritt, benimmt sich die Hündin oft recht seltsam. Ihr Appetit und Temperament lassen oft zu wünschen übrig.
 
In dieser Zeit beleckt die Hündin des öfteren die Vulva, die sich zunehmend vergrößert, dann ein paar Tage lang Blut ausscheidet, das in Weißfluss-ähnliches Sekret übergeht. Nach zwölf bis 24 Stunden beginnt die Hochhitze.
 
Man kann sie durch graulen der Hündin kurz über der Schwanz-wurzel testen. Um ganz sicherzugehen, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, lässt man vom Tierarzt durch einen Abstrich am 10. Tag den Eisprung und somit den günstigsten Deckzeit punkt feststellen. Nun jedoch zum Deckakt. In der "Hitze" scheidet die Hündin einen Duft aus, dem der Rüde nicht widerstehen kann.
 
Er um kreist die Hündin, beschnüffelt und beleckt sie am Ohr, Fang und Hinterteil. Ihre Deckbereitschaft bekundet sie, indem sie ihn zum Liebesspiel ermuntert. Nach einigem Hin und Her, steigt der Deckrüde von hinten auf, umklammert mit den Vorderläufen ihre Lenden und versucht durch Deck-Bewegungen sei- nen Penis in die Vulva zu schieben. Je nach Rasse (z.B. beim Silky-Terrier) sollten die langen Haare um die Vulva abgeschnitten werden; einölen mit Baby 0L oder Vagina Lubbrikation  ist ein wichtiges Hilfsmittel. Nicht immer gelingt es dem Rüden, beim ersten Mal aufzureiten und sein Glied in die Vulva zu schieben. Es empfiehlt sich deshalb,die Hündin beim Deckakt sanft festzuhalten. Nach Einführung des Gliedes schließt die Hündin den Muskel-ring der Vagina und hält es somit fest. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, dass in der Pause des Umdrehend (Kopf-an-Kopf-Stellung) darauf geachtet wird, dass der Rüde oder die Hündin keine hastigen oder unkontrollierten Bewegungen machen, die dem Deckrüden Schmerzen zufügen und ihn vor späteren Deckakten abschrecken. Ein Glied-Bruch ist bei einem zu jungen Rüden möglich, der körperlich noch nicht ausgereift ist.
 
Die Kopulation beträgt im allgemeinen fünfzehn bis zwanzig Minuten. ( Im seltenen fällen bis zu 40 zig Minuten.) Nach diesem Zeitraum löst sich die Verkrampfung, und der Deckakt ist beendet. Unmittelbar nach dem Deckakt ist das Urinieren der Hündin zu vermeiden. Man sollte daher vorher mit ihr ins Freie gehen.
Es ist ratsam, innerhalb der nächsten zwölf bis 24 Stunden nachzudecken. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Deckakt erfolgreich vollzogen wurde.


Wehlpen Cycle of Dogs -Diagramm

Die Tragzeit ( Sehe Diagramm Bild oben!)

Sie beträgt durchschnittlich 62 Tage. Besonders bei kleinen Rassen wird diese Zeit nicht immer eingehalten. Trägt eine Hündin ihre Föten über die volle Zeit aus, sind diese besser ausgereift. Eine Frühgeburt kann Komplikationen verursachen, vor allem bei der Aufzucht in den ersten Tagen nach der Niederkunft. Erste Ursache ist 1(Milch-Mangel. Manchmal kommt es auch vor, dass die Welpen zum Saugen angelernt werden müssen. Man drücke ein paar Tröpfchen Milch aus der Zitze und versuche, den Welpen mit geöffnetem Mäulchen dagegen zu stupsen. Meist gelingt es nach mehreren Versuchen, dass der Welpe trinkt.Was ist eine Scheinträchtigkeit ?
 
Ich will sie hier nicht groß behandeln, jedoch einige 1(Möglichkeiten ihrer Entstehung aufzeigen. Die Scheinträchtigkeit kommt meist bei jungen Hündinnen vor, aber auch ältere können dazu neigen. Es ist auch ein Ammenmärchen, dass eine einmal gedeckte Hündin nicht mehr schein-trächtig wird. Störungen im Hormonhaushalt führen zu häufiger Läufigkeit etwa alle vier Monate. Gefährlich werden kann eine Gebähr Mutter Vereiterung. Tritt gelber bis brauner Ausfluss aus der Vagina, so ist sofort der Tierarzt aufzusuchen. Ist bei der schein trächtigen Hündin das Gesäuge stark angeschwollen, wäre es angebracht, kühle Alkohol wickel zu machen. Zurück zur (echt) tragenden Hündin. Wenn man seine Hündin allmählich auf ihr freudiges Ereignis vorbereitet, sorgt man schon im voraus für einen guten Wurf. Ist die Hündin richtig untergebracht ? Hat sie ein ruhiges Plätzchen im Haus oder einen überdachten Zwinger mit Hundehaus und einer Wurf-Kiste, so ist es das Beste und auch zu verwirklichen. Die richtige Ernährung - besonders in der Tragzeit - ist äußerst wichtig. In dieser einen vergrößerten Bedarf an lebenswichtigen Näherung Auf Baustoffen. Man sorge also dafür, dass der Hündin ein qualitativ abwechslungsreiches Futter verabreicht wird minim um zweimal täglich. Bei geschwächten oder zur Seit kränklichen Tieren kann man "Multimulsin" geben, ein schon vorverdautes,emulgiertes Präparat, das auch vom schwachen oder kranken Organismus aufgenommen wird. Entwurmen Sie die Hündin nochmals in der fünften oder sechsten Woche etwa mit 'Banminth -Paste' oder ein Wurmmittel
für Welpen frage den Tier Arzt. Sie sollten wissen, dass die Würmer der Hündin die lebenswichtigen Nahrung und Aufbaustoffe entziehen. Würmern abgegebene Toxine schädigen die Föten und ohnehin ist eine Wurmkur für keinen gesunden Hund mehr ein Risiko.
 
Das "Fieber messen" ist eine wichtige Sache, ob im Krankheitsfall oder kurze Zeit vor dem Werfen. Dazu fettet man das
Thermometer leicht ein, denn etwa bis zur Hälfte -nicht nur der dünne Quecksilber-teil- wird es vorsichtig in den After ein- geführt. Die normale, rektal gemessene Körpertemperatur des gesunden Hundes tendiert zwischen 38° und 39° Celsius.

Wurf raum und Wurf Kiste-->
 
Die "Welpen Stube", also der Wurf-raum bzw. die Wurf Kiste, sollte sauber, trocken und gut zu belüften, jedoch frei von Zugluft sein. Im Winter sollte die Raumtemperatur zehn bis fünf- zehn Grad Celsius höher als die Außentemperatur sein.
Ist die Welpen Stube nicht zu beheizen, empfiehlt es sich, direkt über der Wurf Kiste eine Aufzucht Infrarot Wärmelampe aufzuhängen. Hierbei ist der Sicherheitsabstand zu beachten. Die Lichtverhältnisse müssen so beschaffen sein, dass Sie bei Tag und Nacht gleichermaßen gut sehen können. Die erwähnte Infrarotlampe dient gleichzeitig als Notbeleuchtung. Das Wurf-lager ist möglichst mit zwei Seiten an die Wand zu stellen - also in eine Ecke. Die Wurf Kiste oder das Wurf-lager sollten so groß sein, dass die Hündin darin sich auch umdrehen und jederzeit die Kontrolle über die Welpen ausüben kann. Der Boden der Wurf Kiste besteht in der Regel aus Holz. Diesen Boden belegt man mit vielen Lagen Zeitungspapier oder einem 100 x 50 cm großen Zellstoff-stück (in jeder Apotheke erhältlich). Zeitungspapier oder Zellstoff nehmen die Feuchtigkeit gut auf und lassen sich leicht erneuern. Den Abschluss bildet ein weißes Laken, damit man die Geburt und die bereits geborenen Welpen besser beobachten kann.

Das freudige Ereignis
 
In den letzten Tagen der Trächtigkeit, kurz vor dem "freudigen Ereignis", nimmt die Hündin in der Regel nur wenig Futter an; auch das "Gassi gehen" wird ihr jetzt zur Last. Sie beginnt vielmehr zu "Nesten", d. h. die Wurf Kiste wird nach ihren Vorstellungen eingeräumt, was man unter keinen Umständen unterbinden sollte. Das unnötige Springen der Hündin und das Treppensteigen ist in den letzten Tagen nicht zu forcieren. Um feststellen zu können, wann die Geburt anfängt, messen wir täglich die Körpertemperatur der Hündin (Normaltemperatur 38° - 39° Celsius). 24 Stunden vorher fällt die Temperatur auf 36° Celsius ab. Mit dem Beginn der Wehen kann in den nächsten zwölf bis 24 Stunden gerechnet werden. Nun sollte man seine Hündin nicht mehr außer Sicht lassen. Die Hündin fühlt sich außerdem kurz vor der Niederkunft in Ihrer Obhut sicherer und geborgener. Kurz vor der Geburt beleckt die Hündin ihre Vulva, um sie geschmeidig zu machen. Wenn die Hündin sich still in ihre Wurf Kiste zurückzieht und hechelt, ist es soweit die Wehen kommen. Jetzt wird es Zeit, wieder Ordnung in der Wurf Kiste nach Ihrem Ermessen zu machen und alles zurechtzulegen, was man für eine reibungslose Geburt benötigt.
 
Da die Geburt keine Krankheit ist und Sie sich darauf gut vorbereitet haben, sollten Sie jetzt die Ruhe behalten und alles auf sich zukommen lassen. Die Hündin beginnt zu werfen. Sie setzt sich auf und stemmt die Ellenbogen in die Seiten, wobei sie sich manchmal gegen die Wand lehnt und aufsteht, einen krummen Rücken macht, die Rute hebt, den Kopf nach vorne streckt und unter Stöhnen presst. Unter dem Druck des Pressen wird die Fruchtblase, die den Welpen umhüllt, mit einem Schwups Fruchtwasser ausgestoßen. Oft sind zwei oder mehr Presswehen dafür erforderlich. Ist es ein großer Welpe oder die Scheide der Hündin ist sehr eng, nur nicht in Panik fallen ! Die Scheiden-ränder können nicht ein reißen ein Damm-riss ist höchst selten. Man sollte jedoch die Fruchtblase nicht zu früh öffnen, also nicht, solange sich der Welpe noch im Geburtsweg befindet. Dieser Vorgang kann sich unter Umständen zehn Minuten hinziehen. Erledigt die Hündin ihre Arbeit nicht instinktiv, muss man ihr helfen.
Bei erst gebärenden
Hündinnen sollte man stets dabeibleiben, bis der Geburtsvorgang beendet ist. Sie sind manchmal recht unbeholfen und wissen nicht genau, was zu tun ist. Ein sofortiges, schnelles Eingreifen ist daher sehr wichtig.
 
Haben Sie desinfizierte Hände? Öffnen Sie ohne Zögern die Fruchtblase mit zwei Fingern, so dass das Fruchtwasser aus der Geburt Hülle schnell entweichen kann. Säubern Sie dem Welpen vorsichtig das Mäulchen, damit das kleine Wesen seinen ersten Schrei tun kann.  
 

Silky Terrier und Wehlpen-Box
 
 Hunde Pfoten-seperator

Da der Welpe fast immer etwas Frucht Wasser in den Atemwegen hat, müssen die Lungen freigemacht werden. Der Welpe wird also mit dem Kopf nach unten gehalten und mit einem kalten, feuchten Frotteetuch kräftig abgerieben, bis er den ersten Laut von sich gibt. Danach wird schnell der Nabelstrang mit einem sterilen Zwirnsfaden 1/2 cm über der Bauchdecke abgebunden und mit einer sterilen Schere 1 cm über dem Körper abgeschnitten. Zur Desinfektion verwenden Sie am besten "Sagromed-Spray", das Sie in jeder Apotheke bekommen können. Legen Sie dann den Sprössling auf eine bereitstehende Küchenwaage und notieren   Sie im Wurf Buch Datum, Uhrzeit, Geschlecht und Gewicht (z.B. 3.5.1980, 4.30 h,   Hündin, 110 Gramm).    
 
Meist gebärt die Hündin den   Welpen mit dem Kopf voraus, aber auch eine Steißlage kann ganz normal kommen. Eine erfahrene Hündin beißt fast immer selbst den Nabelstrang durch und öffnet   auch die Fruchtblase mit ihren Zähnen. Beim instinktiven Belecken des Welpen  verzehrt sie gleichzeitig die Geburt Hülle und entfernt den Schleimpfropf aus dem Mäulchen des Kleinen. Nachdem die Hündin das Kleine genügend geputzt hat, wendet sie sich meist  unverzüglich dem nächsten Ankömmling oder der Nachgeburt zu.
Achten Sie   darauf, dass die Mutter nicht alle Nachgeburten frisst drei davon sind genug. Die Nachgeburt enthält Hormone,
 
die sich auf die Milchbildung günstig   auswirken. Geben Sie acht, dass die Hündin nicht zu kurz abnabelt, denn das   bringt die Gefahr von Nabel- oder Bauchwand-brücken mit sich. In der Regel bleiben ca. 2 mm   Nabelstrang beim Welpen stehen, die bei normaler Heilung bereits nach zwei   Tagen abfallen. Sollte eine Geburt Störung   eintreten, muss man den Tierarzt auf alle Fälle hinzuziehen (z.B. Presswehen,   die länger als eine Stunde andauern, und es ist noch kein Welpe zu sehen;   ein Welpe steckt länger als eine halbe Stunde im Geburtsweg und kann von   selbst nicht kommen). Ist eine Geburt auf normalem Weg nicht möglich, bleibt als Ausweg noch der   Kaiserschnitt, der von einer gesunden Hündin meist gut überstanden wird.
Das Saugen der Welpen an der operierten Hündin beeinträchtigt weder den Heilung-Prozess noch das Wohlbefinden der Hündin. Ein Rückgang der Milch durch die Operation ist nicht immer gegeben.
 
Sie haben doch bestimmt einen   Korb, einen Karton oder eine größere Plastik Schüssel ? Statten Sie eines dieser Behältnisse mit einem Heizkissen oder einer Gummi Wärmflasche aus. Darüber decken Sie ein Frotteehandtuch und schalten das Heiz Kissen auf Stufe 1.
 
Sollte man während der Geburt   die zuerst geborenen Welpen bei der Mutter lassen ? Da sich die Hündin ganz auf den Geburtsvorgang konzentrieren soll, nehme ich der Hündin die ihr Temperament nicht beherrscht immer schnell alle Welpen weg und lege sie in den warmen Korb. Somit wird verhindert, dass die Hündin einen ihrer Welpen erdrückt oder in der Aufregung tritt.
 
Bitte entfernen Sie die Welpen aus der Sicht der Hündin. Beginnt die nächste Ruhepause, legen Sie alle Welpen wieder an die Zitzen. Von der ersten Milch an müssen alle kräftig trinken, denn sie enthält alle Abwehrstoffe, die der kleine, ungeschützte Organismus der Welpen benötigt.
 
Durch die Geburt ist die Hündin meist geschwächt und durstig. Man reiche ihr Tee, mit Traubenzucker leicht gesüßt, oder einen halben Liter Wasser mit einem Esslöffel "Boviserin-Serum", das zur Stärkung der Hündin beiträgt. Geben Sie keine Milch sie reizt zum Erbrechen der Nachgeburt (Placenta), und das wäre sehr schade.
 
Nach Beendigung der Geburt ist es an der Zeit, die Wurf Kiste sauber zu machen. Die Laken, die durch das Frucht Wasser naß geworden sind, sind durch neue auszuwechseln.
 
Wurf-Beschränkung
 
 
Während Sie nun an der Wurf Kiste sitzen und warten, ob es auch wirklich der letzte Welpe war, beobachten Sie die Kleinen beim Saugen.
Stellen Sie Welpen mit erheblichem Untergewicht oder deformiert fest, sollten sie human ausgesondert werden.
 
Haben Sie jedoch Zeit, Tag und Nacht alle zwei Stunden zuzufüttern, dann können Sie auch diese Welpen aufziehen.
 
Die Verantwortung über die Wurf-auslese nimmt Ihnen niemand ab, auch nicht das Tierschutzgesetz, in dem es heißt:
 
(' Der Wurf darf nur beschränkt werden , wenn ein Welpe eine zu schwache Kondition hat .d.h. Geburtsgewicht unter Normal, aufweist oder bei überhöhter Beanspruchung  der Muter Hündin durch zu großen Wurf, gemessen an der Zahl der Milch spendenden Zitzen.' )

 
Die Aufzucht
 
 
Haben Sie vorgesorgt ? Die Hündin bekommt jetzt täglich mindestens fünf nahrhafte Mahlzeiten. In der Stillzeit reicht man ihr auch ähnlich. Es kann frische Vollmilch sein, (Lactose frei.) oder besser wäre noch Baby Milch für puppies- Welpen von Pal - https:// www.wombaroo.com.au oder Ähnliches.
 
Einige meiner Hündinnen lieben abgestandenes Malzbier ! ( ohne Alkohol! ) Selbstverständlich muss auch stets frisches Wasser bereit stehen. Wasser ist unentbehrlich für die Aufspaltung der Nährstoffe im Körper. Man erhöht ebenfalls die Gaben von Calcium (am besten in Ampullen-form) und gibt noch ein Multi-Vitamin-Präparat, da infolge des erhöhten Stoffwechsels ein größerer Mineralstoff-bedarf vorliegt. Sollten Sie diesbezüglich irgendwelche Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.

 
In einem qualitativ guten und frischen Fleisch oder entsprechender Flocken kost für Hunde sind Vitamine und Mineralstoffe reichlich vorhanden. 24 bis 48 Stunden nach der Geburt werden die eventuell vorhandenen Afterklauen entfernt und der Schwanz darf nicht mehr kupiert werden.
 
Eine Hündin, die nach ihrem Werfen gut versorgt wird, kann die Welpen sicherlich drei bis vier Wochen allein ernähren.
Um sicherzugehen, kontrollieren wir das Gewicht des Welpen einmal pro Woche. Der Welpe wiegt nach der ersten Lebenswoche fast das Doppelte, nach der zweiten Lebens Woche fast das Dreifache des Geburtsgewichtes, das kontinuierlich steigen soll. Die Vorstadien der Würmer, die bereits im Mutterleib in den Fötus gelangen können, führen meist zu erhöhter Welpen Sterblichkeit; deshalb ist eine Entwurmung der Hündin sieben Tage nach der Niederkunft notwendig.
 
Zurück zu den Welpen Kindern, die nun schon zwei Wochen alt sind und langsam das Licht der Welt erblicken.
Die Gehörgänge öffnen sich auch in dieser Zeit. Da manche Welpen schon mit Parasiten geboren werden, entwurmen Sie die Kleinen in der dritten Woche mit Allwurmer für Welpen- Banminth-Paste genau nach Vorschrift.
Werden abgehende Würmer festgestellt, muss die Entwurmung auf jeden Fall in der siebten Lebenswoche wiederholt werden, denn in der achten Woche ist die erste Dreifach- oder 4-fach Impfung fällig.
Nach der dritten Woche sollten wir versuchen, die Hündin bei der Fütterung zu unterstützen (Der Zeitpunkt ist je nach Hündin und der Wurf-stärke individuell verschieden). Eine Zufütterung der Welpen mit Ipivet-Welpen Milch oder ähnlichem kommt auch der Hündin körperlich zugute, und sie wird somit entlastet.
Die Welpen haben zwischen der vierten bis siebten Woche ihre erste "Prägung-Phase". In dieser Zeit muss der Züchter als Präge-Faktor auftreten, d.h. er muss sich viel mit den Welpen abgeben und den Kontakt mit ihnen pflegen.
Zur täglichen Hygiene der Hündin gehört auch, dass das Gesäuge nach dem täglichen Spaziergang gereinigt wird. Die kleinen Krallen an den Pfoten der Welpen sind unbedingt kurzzuhalten, so dass keine Kratzwunden beim Milchtritt verursacht werden können. Ab der sechsten Lebenswoche füttern wir zusätzlich zur Welpen Milch durch den Fleischwolf gedrehtes Fleisch und Innereien und vermischen dies mit Flocken. Ein bei den Welpen aufgrund der Futterumstellung auftretender Durchfall kann
durch Zugabe von einer kleinen Prise Salz vermieden werden. Bei gutem Wetter, wenn die Welpen schon herumlaufen können, kommen sie mit der Mutter vom Wurf raum heraus in die Hunde Hütte des überdachten Frei-Zwingers. Eine Hündin sollte Gelegenheit haben, auch außerhalb des Zwingers auf einer Wiese oder im Garten in unserer Umgebung ihre Welpen im
 
Spiel zu erziehen. So aufgezogene Welpen haben ein gutes Wesen und machen ihren neuen Besitzern viel Freude.
 
 
Von der Erziehung durch die Hündin und der Prägung durch den Menschen hängt das Wesen der Welpen ab. Deshalb ist ein im Welpen alter gut erzogener Terrier ein liebenswerter Hausgenosse, der unsere Zuneigung verdient. So das Wäre es für Heute, Grüsse Helmut

 
 

 

                                
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